Satzung der International Adventure Park Association

Beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 15.11.2013 in Berlin

 

¤ 1 Name, Sitz GeschŠftsjahr

 

1.     Der Verein fŸhrt den Namen ãInternational Adventure Park AssociationÒ Ð im folgenden IAPA genannt Ð soll in das Vereinsregister

eingetragen werden; nach der Eintragung fŸhrt er den Zusatz ãe.V.Ò.

 

2.     Der Verein hat seinen Sitz in Herxheim bei Landau.

 

3.     Das GeschŠftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

¤2 Zweck des Vereins und der Mittelverwendung:

 

1.     ist die Fšrderung des Austausches und der GeschŠftsbeziehungen der Mitglieder mit dem Ziel einer fortwŠhrenden Modernisierung der SeilgŠrten und dem Ziel der Fšrderung von Innovationen.

 

2.     ist die Aus-und Fortbildung von Personen, die im Bau, im Betrieb oder mit der Inspektion von SeilgŠrten tŠtig sind, sowie die Fšrderung des Umweltschutzes sowie der Natur- und Umweltbildung;

 

3.     ist die Entwicklung von Sicherheits- und QualitŠtsstandards fŸr Bau, Betrieb und Inspektion von SeilgŠrten;

 

4.     ist die Vertretung der Interessen und der Vermarktung der Mitglieder mit ihren Produkten und Dienstleistungen;

 

Der Verein ist selbstlos tŠtig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins sowie etwaige †berschŸsse sollen nur fŸr die satzungsgemŠ§en Zwecke verwendet werden.

Der Verein darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhŠltnismŠ§ig hohe VergŸtungen begŸnstigen.

Ausgeschiedene und ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vermšgen des Vereins. MitgliederbeitrŠge und Ðspenden werden nicht zurŸckerstattet.

¤ 3 DurchfŸhrung des Zwecks und Aufgaben

 

Zur DurchfŸhrung des Zwecks Ÿbernimmt der Verein u.a. folgende Aufgaben:

1.     Beratung und Betreuung von Mitgliedern sowie Gestaltung und Organisation eines jŠhrlichen Kongresses mit Messe fŸr die Seilgartenbranche;

 

2.     Umfassendes Angebot von Aus- und Fortbildung auf allen Gebieten der SeilgŠrten sowie die Erteilung entsprechender BefŠhigungsnachweise;

 

3.     Entwicklung und †berprŸfung von QualitŠts- und Sicherheitsstandards, sowie die Auszeichnung von SeilgŠrten auf allen Gebieten, um diese zu bescheinigen;

 

 

4.     Bereitstellung von Expertenwissen, Hilfsmitteln und Ma§nahmen in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Fachpersonen, Organisationen, Institutionen, Instituten, Herstellern und VerbŠnden, um die Interessen der Mitgliedern zu vertreten und die Mitglieder zu stŠrken;



¤ 4 Mitgliedschaft

 

1.     Aktive Vereinsmitglieder (Vollmitglieder) kšnnen werden:

a)    natŸrliche Personen, die rechtsfŠhig und volljŠhrig sind

b)    juristische Personen und sonstige rechtlich eigenstŠndige Organisationen bzw. Unternehmungen, die im Sinne des Vereinszwecks tŠtig sind

 

Es bestehen folgende besondere Formen der Mitgliedschaft:

a)    Fšrdermitgliedschaft: Fšrdermitglieder zahlen einen verringerten Beitrag. Sie kšnnen an der ordentlichen Mitgliederversammlung teilnehmen, genie§en jedoch kein _Stimmrecht.

b)    Passive Mitgliedschaft: Passive Mitglieder zahlen einen verringerten Beitrag. Sie kšnnen an der ordentlichen Mitgliederversammlung teilnehmen, genie§en jedoch kein _Stimmrecht.

c)     Ehrenmitgliedschaft: Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

2.     Die Hšhe der BeitrŠge fŸr Mitglieder wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der festgesetzte Beitrag werden gem. der Beitragsordnung erhoben.

 

3.     Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Streichen von der Mitgliederliste oder Tod, bei juristischen Personen oder Gesellschaften durch Austritt, Ausschluss, Streichen von der Mitgliederliste oder deren Auflšsung. Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zulŠssig. Er erfolgt durch schriftliche ErklŠrung gegenŸber einem Mitglied des Vorstands. Der Vorstand kann ein Mitglied streichen, soweit das Mitglied lŠnger als sechs Monate mit der fŠlligen Beitragszahlung im RŸckstand ist und erfolglos angemahnt wurde. WŠhrend eines BeitragsrŸckstandes ruhen alle Mitgliedsrechte.

Die Mitgliedspflichten, insbesondere die der Beitragszahlung, bleiben davon unberŸhrt. Das Ende der Mitgliedschaft lŠsst die Beitragspflicht fŸr das laufende Kalenderjahr unberŸhrt.

 

4.     Die Mitgliedschaft betrŠgt mindestens zwšlf Monate ab Datum der Aufnahme. Der Austritt muss schriftlich erklŠrt werden und ist nur zum Ende des Kalenderjahres unter Einhaltung einer KŸndigungsfrist von zwei Wochen mšglich. Andernfalls verlŠngert sich die Mitgliedschaft bis zum Ende des folgenden Kalenderjahres.

 

5.     Ausschlussverfahren vom Verein kann vom Vorstand eingeleitet werden bei Vorliegen eines schwerwiegenden Grundes, insbesondere bei

-       SchŠdigung des Ansehens der IAPA

-       Versto§ gegen Satzung und Ordnungen der IAPA

-       Erschleichen der Mitgliedschaft, BefŠhigungsnachweise,

QualitŠtsauszeichnungen und ErmŠchtigungen mit falschen Angaben

WŠhrend der Dauer des Ausschlussverfahrens ruht die Mitgliedschaft des Betroffenen.

 

6.     Weder die Mitgliedschaft noch das Stimmrecht ist Ÿbertragbar.

 

¤ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1.     Die Mitglieder nehmen an der Willensbildung im Verein insbesondere durch AusŸbung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrechts in der Mitgliederversammlung teil. Mitglieder sind befugt, einen BevollmŠchtigten schriftlich zu bestellen, welcher tŠtiger Mitarbeiter des Mitglieds sein muss. Eine entsprechende Versicherung des Mitglieds in der Vollmacht reicht aus. Die BevollmŠchtigung ist dem Vorstand schriftlich anzuzeigen. Die Mitglieder sind ferner berechtigt, an allen sonstigen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

 

2.     NatŸrliche Personen, wenn Mitglied, sind befugt, einen BevollmŠchtigten schriftlich zu bestellen. Eine entsprechende Versicherung des Mitglieds in der Vollmacht reicht aus. Die BevollmŠchtigung ist dem Vorstand schriftlich anzuzeigen.

 

3.     Juristische Personen, wenn Mitglied, werden durch ihre GeschŠftsfŸhrer vertreten. Die GeschŠftsfŸhrer einer juristischen Person sind befugt, einen BevollmŠchtigten schriftlich zu bestellen. Eine entsprechende Versicherung des Mitglieds in der Vollmacht reicht aus. Die BevollmŠchtigung ist dem Vorstand schriftlich anzuzeigen.

 

4.     Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und Interessen des Vereins nach KrŠften zu unterstŸtzen und alles zu vermeiden, wodurch Ansehen und Zweck des Vereins gefŠhrdet werden kšnnten.

 

5.     Mit der jeweiligen Aufnahme verpflichten sich die Mitglieder zur Zahlung der jŠhrlichen BeitrŠge.

 

6.     Jedes Mitglied hat dem Verein jŠhrlich Ÿber SeilgŠrten in seinem Besitz oder Teilhaberschaft zu informieren, damit entsprechenden GebŸhren erhoben werden kšnnen. NatŸrliche und Juristische Personen verpflichten sich durch die Mitgliedschaft bei jeder €nderung diese VerhŠltnisse den Verein in Kenntnis zu setzen. Werden €nderungen nicht mitgeteilt wird der hšchste Satz berechnet, bzw. der letzte Bekannte. Ist dieser Hšher als der aktuelle gibt es keine RŸckerstattung. Ist dieser Niedriger als der Letzt Bekannte wird der Fehlbetrag in Rechnung gestellt. (Mitteilungspflicht auch Ÿber Details wie Stationsanzahl)

 

¤ 6 Organe

 

1.     Organe des Vereins sind:

a)    Vorstand

b)    Mitgliederversammlung

2.     Die Mitgliederversammlung kann beratende AusschŸsse berufen.

3.     Mit Zustimmung der Mitgliederversammlung kann ein beratendes Kuratorium eingesetzt werden.

 

¤ 7 Mitgliederversammlung

 

1.     Die Mitgliederversammlung als oberstes Organ ist unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen vom Vorstand schriftlich jedes Jahr einzuberufen. Dabei erfolgt die Einladung an die zuletzt dem Verein mitgeteilte Anschrift des Mitglieds. Die Einladung erfolgt mit einfachem Brief oder per Email, mit dem auch die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen ist. Jede ordnungsgemŠ§ einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfŠhig. Sie hat das Recht, gefasste BeschlŸsse wieder aufzuheben.

 

2.     Die Mitgliederversammlung kann auch auf Initiative des Vorstandes durch ein geeignetes elektronisches Abstimmungstool im geschŸtzten Mitgliederbereich der Internetseite des Vereins erfolgen. Bei elektronischer Abstimmung sind die Mitglieder zwei Wochen vor Abstimmungstermin unter Nennung des Abstimmungsgegenstandes und notwendigen ErlŠuterungen davon schriftlich per Brief oder E-Mail in Kenntnis zu setzen. Jede ordnungsgemŠ§ einberufene elektronische Mitgliederversammlung ist beschlussfŠhig.

 

3.     Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben.

á      Wahl des Leiters/ der Leiterin des ProtokollfŸhrers/ der ProtokollfŸhrerin

á      Entgegennahme von Berichten und von VorschlŠgen fŸr das laufende Jahr

á      Entgegennahme des Berichtes der KassenprŸfer/ innen und Entlastung des Vorstandes,

á      Wahl des Vorstandes, von zwei KassenprŸfern/innen und der Mitglieder der AusschŸsse

á      BeschlŸsse Ÿber SatzungsŠnderungen

 

4.     AntrŠge an die Mitgliederversammlungen und €nderungsvorschlŠge mŸssen spŠtestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eingegangen sein. Antragsberechtigt sind die Mitglieder gemŠ§ ¤ 4 Abs. 1. DringlichkeitsantrŠge sind nicht zulŠssig.

 

5.     AntrŠge an die Mitgliederversammlung Ÿber SatzungsŠnderungen mŸssen spŠtestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eingegangen sein. Sie sind den Mitgliedern zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung fristgemŠ§ zuzustellen.

 

6.     In der Mitgliederversammlung hat jede anwesende, stimmberechtigte Person nur ein Stimmrecht. Die †bertragung der AusŸbung des Stimmrechts auf andere stimmberechtigte Personen ist nicht zulŠssig. Abstimmungen und VorschlŠge werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen. SatzungsŠnderungen und €nderungen des Vereinszwecks werden mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden, Mitglieder beschlossen.

 

7.     †ber die BeschlŸsse jeder Mitgliederversammlung ist zu Beweiszwecken eine Niederschrift durch einen von der Versammlung gewŠhlten ProtokollfŸhrer aufzunehmen. Die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter und dem ProtokollfŸhrer sowie dem Vorsitzenden zu unterzeichnen.

 

¤ 8 Vorstand

 

1.     Der Vorstand besteht aus der/dem Vorsitzenden, einem Stellvertreter/in, und einer/m Kassierer/in. Die Mitglieder des Vorstandes mŸssen Vereinsmitglieder sein. Der Verein wird gerichtlich und au§ergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstands, darunter die/der Vorsitzende oder die/der Stellvertreter/in, vertreten.

 

 

2.     Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung fŸr die Dauer von zwei Jahren gewŠhlt. Die jeweiligen Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt bis ihre Nachfolger/innen gewŠhlt sind und diese ihre AmtsgeschŠfte aufnehmen kšnnen.

 

3.     Der Vorstand ist nur beschlussfŠhig, wenn die Mehrheit der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Bei Einstimmigkeit besteht keine Anwesenheitspflicht. Der Vorstand gibt sich eine GeschŠftsordnung.

 

4.     Der Vorstand entscheidet mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden.

 

5.     Dem Vorstand obliegt die FŸhrung der laufenden GeschŠfte des Vereins sowie die Aufstellung der Finanzplanung. FŸr die laufenden GeschŠfte kann er eine/n hauptamtliche/n GeschŠftsfŸhrer/in bestellen. Der/die hauptamtliche GeschŠftsfŸhrer/in ist nicht Mitglied des Vorstandes.

 

6.     Der Vorstand kann AusschŸsse und Arbeitsgruppen einberufen.

 

7.     Der Vorstand entscheidet Ÿber die Aufnahme von Mitgliedern.

 

¤ 9 AusschŸsse und Arbeitsgruppen

 

1.     Zur Behandlung besonderer fachlicher und/oder organisatorischer Fragestellungen kann der Vorstand AusschŸsse und Arbeitsgruppen unter Bestimmung von TŠtigkeitsdauer, Aufgaben und Zweck einrichten, in die neben Mitgliedern auch sachkundige Nichtmitglieder berufen werden kšnnen.

 

2.     Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit die Einsetzung eines zeitlich befristeten Ausschusses fŸr eine bestimmte Aufgabe verlangen.

 

3.     Die eingesetzten AusschŸsse erarbeiten VorschlŠge fŸr den Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

¤ 10 Gerichtsstand

 

Der Gerichtsstand der IAPA ist OsnabrŸck.

 

¤ 11 Auflšsung des Vereins

 

1.     Der Verein kann nur mit Beschluss einer Mitgliederversammlung und dann auch nur mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder aufgelšst werden.

 

2.     BeschlŸsse Ÿber die kŸnftige Verwendung des Vermšgens beschlie§t die Mitgliederversammlung.

 

¤ 12 Inkrafttreten

 

1.     Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 15.11.2013 beschlossen und tritt mit dem Eintrag ins Vereinsregister in Kraft.

 

GeschŠftsordnung der International Adventure Park Association

Beschlossen auf der GrŸnderversammlung am 26.9.2007 in Markdorf Ð Bodensee

 

¤1 Geltungsbereich

 

1.     Die International Adventure Park Association e.V. gibt sich zur DurchfŸhrung von Versammlungen, Sitzungen und Tagungen (nachfolgend Versammlung genannt) der Organe und der Abteilungen diese GeschŠftsordnung.

 

2.     Alle Versammlungen sind nicht šffentlich. Auf Antrag und Beschluss der Versammlung oder des Vorstandes kann …ffentlichkeit zugelassen werden.

 

¤2 Einberufung

 

1.     Die EinberufungsformalitŠten sind in der Satzung geregelt.

 

2.     Der Vorstand wird mit einer Ausfertigung der Einberufungsschreiben informiert.

 

¤3 BeschlussfŠhigkeit

 

1.     Die Organe des Vereins und der Abteilungen sind bei ordnungsgemŠ§er Einladung ohne RŸcksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfŠhig.

 

¤4 Versammlungsleitung

 

1.     Der Vorsitzende (Versammlungsleiter) eršffnet, leitet und schlie§t die Versammlungen.

 

2.     Bei Verhinderung des Versammlungsleiters und seiner satzungsmŠ§igen Vertreter wŠhlen die erschienenen Mitglieder aus ihrer Mitte einenVersammlungsleiter. Als Verhinderung gelten auch Aussprachen und Beratungen, die den Versammlungsleiter persšnlich betreffen.

 

3.     Der Versammlungsleiter kann das Wort entziehen, AusschlŸsse von Personen auf Dauer und auf Zeit vornehmen und Unterbrechungen oder Aufhebung der Versammlung anordnen.

 

4.     Der Versammlungsleiter oder dessen Beauftragte prŸfen die OrdnungsmŠ§igkeit der Einberufung, die Anwesenheitsliste, die Stimmberechtigung. Der Versammlungsleiter gibt die Tagesordnung bekannt. †ber EinsprŸche gegen die Tagesordnung oder €nderungsantrŠge entscheidet die Versammlung ohne Debatte mit einfacher Mehrheit.

 

5.     Die Tagesordnungspunkte kommen in der vorgegebenen Reihenfolge zur Beratung und Abstimmung. Der Versammlungsleiter kann eine €nderung der Tagungsordnung vorschlagen und muss Ÿber diese €nderung abstimmen lassen.

 

¤5 Worterteilung und Rednerfolge

 

1.     Bei mehreren Wortmeldungen ist eine Rednerliste aufzustellen. Die Eintragung erfolgt in der Reihenfolge der Wortmeldungen.

 

2.     Das Wort erteilt der Versammlungsleiter. Die Worterteilung erfolgt in der Reihenfolge der Meldung bzw. Rednerliste.

 

3.     Teilnehmer einer Versammlung mŸssen auf Anweisung des Versammlungsleiters den Versammlungsraum verlassen, wenn Tagesordnungspunkte behandelt werden, die sie in materieller Hinsicht persšnlich betreffen.

 

4.     Berichterstatter und Antragsteller erhalten zu Beginn und am Ende der Aussprache ihres Tagesordnungspunktes das Wort. Sie kšnnen sich auch au§erhalb der Rednerliste zu Wort melden, ihrer Wortmeldung ist vom Versammlungsleiter nachzukommen.

 

5.     Der Versammlungsleiter kann in jedem Fall au§erhalb der Rednerliste das Wort ergreifen.

 

¤6 Wort zur GeschŠftsordnung

 

1.     Das Wort zur GeschŠftsordnung wird au§er der Reihenfolge der Rednerliste erteilt, wenn der Vorredner geendet hat.

 

2.     Zur GeschŠftsordnung dŸrfen jeweils nur ein FŸr- und ein Gegenredner gehšrt werden.

 

3.     Der Versammlungsleiter kann jederzeit, falls erforderlich, das Wort zur GeschŠftsordnung ergreifen und Redner unterbrechen.

 

¤7 AntrŠge

 

1.     Die Antragsberechtigung zur Mitgliederversammlung ist in der Satzung festgelegt. AntrŠge an die anderen Organe und Gremien kšnnen die stimmberechtigten Mitglieder der entsprechenden Organe und Gremien stellen.

 

2.     AntrŠge mŸssen zwei Woche vor dem Versammlungstermin vorliegen keine andere Frist durch die Satzung geregelt ist.

 

3.     Die AntrŠge sind schriftlich und mit BegrŸndung einzureichen. AntrŠge ohne Unterschrift dŸrfen nicht behandelt werden.

 

4.     FŸr AntrŠge auf SatzungsŠnderung gelten die besonderen Bestimmungen der Satzung.

 

¤8 DringlichkeitsantrŠge

 

1.     DringlichkeitsantrŠge sind nur mšglich, wenn alle Mitglieder des Organs zustimmen.

 

2.     DringlichkeitsantrŠge in der Mitgliederversammlung sind nicht zulŠssig.

 

¤9 AntrŠge zur GeschŠftsordnung

 

1.     †ber AntrŠge zur GeschŠftsordnung, auf Schluss der Debatte oder Begrenzung der Redezeit ist au§erhalb der Rednerliste sofort abzustimmen, nachdem der Antragsteller und ein Gegenredner gesprochen haben.

2.     Redner, die zur Sache gesprochen haben, dŸrfen keinen Antrag auf Schluss der Debatte oder Begrenzung der Redezeit stellen.

 

3.     Die Namen der in der Rednerliste noch eingetragenen Redner sind vor der Abstimmung Ÿber einen Antrag, auf Schluss der Debatte oder Begrenzung der Redezeit vorzulesen.

 

¤10 Abstimmungen

 

1.     Vor Abstimmungen ist die Reihenfolge der zur Abstimmung kommenden AntrŠge deutlich bekannt zu geben. Die AntrŠge sind einzeln vorzulesen.

 

2.     Der Versammlungsleiter muss vor Abstimmung jeden Antrag nochmals vorlesen.

 

3.     Bei Vorlage mehrere AntrŠge zu einem Punkt ist Ÿber den weitest gehenden Antrag zuerst abzustimmen. Sollte unklar sein welcher Antrag der weitest gehende ist, entscheidet die Versammlung.

 

4.     †ber ZusatzantrŠge muss extra abgestimmt werden.

 

5.     Abstimmungen erfolgen offen. Eine geheime Abstimmung kann durch den Versammlungsleiter angeordnet oder auf Antrag mit einfacher Mehrheit beschlossen werden.

 

6.     Sieht die Satzung nichts anderes vor, entscheidet bei allen Abstimmungen die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Stimmenthaltungen und ungŸltige Stimmen gelten als nicht abgegeben.

 

¤11 Wahlen

 

1.     Wahlen sind nur mšglich, wenn sie satzungsgemŠ§ vorgeschrieben sind oder durch das Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern notwendig werden. Sie bei der Einberufung bekannt gegeben werden und auf der Tagesordnung stehen.

 

2.     Beschlie§t die Versammlung nicht anderes, sind die Wahlen grundsŠtzlich schriftlich und offen in der satzungsmŠ§ig vorgeschriebenen Reihenfolge vorzunehmen.

 

3.     Der Wahlausschuss, besteht aus drei Mitgliedern. Dieser sammelt und zŠhlt die abgegebenen Stimmen.

 

4.     Der Wahlausschuss bestimmt den Wahlleiter, der wŠhrend des Wahlganges die Rechte und Pflichten eines Versammlungsleiters hat.

 

5.     Die PrŸfung des zur Wahl vorgeschlagenen Kandidaten auf die satzungsgemŠ§en Anforderungen erfolgt vor dem Wahlgang durch den Wahlausschuss.

 

6.     Ein Abwesender kann gewŠhlt werden, wenn dem Wahlleiter vor der Abstimmung dessen Zustimmung als schriftliche ErklŠrung vorliegt.

 

7.     Vor der Wahl sind die Kandidaten zu fragen, ob sie kandidieren und nach ihrer Wahl, ob sie das Amt annehmen.

 

8.     Das Wahlergebnis wird vom Wahlausschuss festgestellt und seine GŸltigkeit ausdrŸcklich fŸr das Protokoll vorgelesen.

 

9.     Scheiden Mitglieder des Vorstandes, der Organe oder der Abteilungen wŠhrend der Legislaturperiode aus, beruft der Vorstand auf Vorschlag des betreffenden Gremiums ein geeignetes Ersatzmitglied bis zur nŠchsten festgelegten Wahl.

 

¤12 Protokolle

 

1.     Protokolle sind innerhalb von zwei Wochen den Versammlungsteilnehmern und dem Vorstand zuzustellen. Sie sind vom ProtokollfŸhrer und vom Vorsitzenden zu unterzeichnen. 

 

2.     Protokolle der Mitgliederversammlung sind nicht zu versenden, sofern die Versammlung dies nicht ausdrŸcklich beschlie§t.

 

¤13 Inkrafttreten

 

Diese GeschŠftsordnung wurde von der Mitgliederversammlung am 26.9.2007 beschlossen und tritt am 01.10.2007 in Kraft.